Hartz-IV Voraussetzungen

Um überhaupt einen Hartz-IV Antrag stellen zu können müssen Sie einige Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen zuerst einmal eine erwerbsfähigen hilfebedürftige Personen sein. Das heißt, sie haben keinen Job und bekommen kein Geld und haben auch kein Geld, sind aber in der Lage zu arbeiten. Geld gibt es nur für Menschen zwischen dem 15. bis zum 65. Lebensjahr. Ihr Aufenthaltsort muss in Deutschland sein. Wenn sie Ausländer sind muss es ihnen erlaubt sein eine Beschäftigung aufzunehmen oder dies muss zumindest in Aussicht sein. Alle Mitglieder der so genannten Bedarfsgemeinschaft, die mit dem Antragsteller zusammen leben, bekommen auch Leistungen. Kein Geld gibt es für Menschen die eine Rente bekommen. Bei Auszubildende, Schüler und Studenten hat es unlängst einige Änderungen gegeben. Auszubildende, Schüler und Studenten können einen Zuschuss zu ihren Wohnkosten nach der “Hartz IV”-Regelung beantragen. Wenn Sie länger als sechs Monate in einer stationären Einrichtung untergebracht sind gibt es auch kein Geld durch Hartz-IV.

Erwerbsfähigkeit und Hartz-IV

Da die Deutschen alles sehr genau nehmen, wurde die Erwerbsfähigkeit genau definiert. Wie bereits oben genannt muss man mindestens 15 Jahre darf aber das 65. Lebensjahr nicht überschritten haben. Man muss unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich arbeiten können. Wenn man also eine Behinderung hat oder eine Krankheit die einen daran hindert, gibt es kein ALG II. Es gibt nur eine Ausnahme. Wenn Ihnen vorübergehend eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten sie weiterhin als Erwerbsfähig. Das kann zum Beispiel wegen der Erziehung eines Kindes unter drei Jahren oder weil sie noch Schüler sind sein.

Hilfebedürftigkeit und Hartz-IV

Können Sie Ihren eigenen Unterhaltsbedarf und ihre Eingliederung in Arbeit nicht selbst bestreiten, so sind sie hilfebedürftig. Ebenso sind alle in ihrer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen hilfebedürftig, wenn sie ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln sichern können. Sie sind verpflichtet:

• ihre Arbeitskraft einzusetzen
• jede zumutbare Arbeit anzunehmen
• das eigene Einkommen und Vermögen, sowie das Einkommen und Vermögen des in der Bedarfsgemeinschaft lebenden einzusetzen
• alle Ansprüche auf Sozialleistungen und Ansprüche auf Unterhaltszahlungen geltend zu machen