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Existenzgründung: eine Alternative zur Erwerbslosigkeit

Auch wenn es Deutschland im europäischen Vergleich wirtschaftlich vergleichsweise gut geht: Noch gibt es drei Millionen Arbeitslose. Weil Erwerbslosigkeit jedoch kein Naturgesetz ist und auch die Jobcenter der Bundesagentur für Arbeit oftmals keine praktikablen Alternativen für Arbeitslose haben, ist der Weg in die Selbstständigkeit häufig eine gute Möglichkeit, wieder Arbeit zu finden, sein Einkommen zu sichern und eine sinnvolle Aufgabe übernehmen zu können.

Analyse des Marktes an den Anfang stellen

Natürlich sollte im Vorfeld einer Existenzgründung genau überlegt werden, worin die Geschäftsidee besteht. Sich in die Selbstständigkeit zu begeben, bedeutet ganz praktisch, allein für sich und unter Umständen für seine Mitarbeiter Verantwortung zu tragen. Deshalb sollte jeder auf dem Weg zur Existenzgründung genau prüfen, auf welchem Gebiet er Spezialist ist. Und vor allem sollte er hinterfragen, ob es in dem Markt, in den er sich begeben möchte, bereits entsprechende Anbieter gibt. Das dritte Nagelstudio in einer Straße wird es schwer haben – wer sich aber ein anderes, lukratives und Erfolg versprechendes Einzugsgebiet sucht, der hat die Möglichkeit, ausreichend Kunden zu finden.

Förderung in Anspruch nehmen

Oftmals besteht die Sorge, dass mit jedem Gang in die Selbstständigkeit Kosten verbunden sind – schließlich muss unter Umständen Technik angeschafft oder ein Büro angemietet werden. Für diese Belange gibt es jedoch eine Lösung: Die Bundesagentur für Arbeit bietet bei einer Existenzgründung einen befristeten Gründungszuschuss. Diese Förderung ist in der Regel attraktiv, muss aber beantragt werden. Auch die KfW bietet spezielle Förderungen und Darlehen zu besonders günstigen Konditionen und abgestimmt auf die Wirtschaftsbereiche. Jeder, der Interesse hat, sollte also frühzeitig mit diesen Institutionen Kontakt aufnehmen, um den entsprechenden Spielraum auszuloten.

Businessplan unverzichtbar

Da vor dem Gang in die Selbständigkeit viele Fragen im Detail zu beachten sind, ist ein Businessplan unerlässlich. Er ist in der Regel auch Voraussetzung dafür, dass Institutionen oder Kreditinstitute überhaupt eine Förderung oder Unterstützung in Betracht ziehen. In einem solchen Businessplan werden alle Schritte aufgelistete, wird eine Analyse des Marktes vorgenommen, aber auch die Prognose für die eigene Geschäftsentwicklung skizziert. So aufwendig der Businessplan im Einzelfall auch sein mag – in der Praxis bietet er viele Möglichkeiten, sich selbst noch einmal intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen und damit den Grundstein für den eigenen Erfolg zu legen.


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6 Kommentare to “Existenzgründung: eine Alternative zur Erwerbslosigkeit”

  1. Bernd Says:

    Also als erfolgreicher Existenzgründer kann ich nur darauf hinweisen, dass man schon sehr ins kalte Wasser springt und sich dessen bewusst sein muss. Vor allem bei einer Existenzgründung aus der Arbeitslisigkeit hilft einem der Staat ja die ersten Monate – ab dann kann es aber wirklich eng werden. Was meines Erachtens ganz wichtig ist, ist es eine Nische zu finden die noch nicht, oder zumindest nicht übermäßig abgedeckt ist. Sei es Verkauf oderr Dienstleistung – wenn man in einem Gebiet mit viel Konlurrenbz arbeitet hat man kaum Chancen. Der 100ste Schmuck- onlinehändler wird kaum erfolgreich – und die diversen Geschichten erfolgreicher Existenzgründungen handeln fast immer davon, dass jemand eine Nische gefunden hat.

  2. Blogs aus Berlin bei ebuzzing.de – Ranking für August 2012 | world wide Brandenburg Says:

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  3. Dennis Says:

    Im allgemeinen ist es sehr schwer geworden, fuß zufassen wenn man sich Selbstständig macht.

    Mit Finanzielle Hilfe kanns gehen auch schnell wer aber drauf verzichten will und mit dem Minimum anfängt und/oder klar kommt kann es auch so gehen. je nach dem was für eine Branche !

  4. Mey Says:

    Das Problem der Selbstständigkeit ist, dass man eine besondere vor Qualifikation benötigt und eine erhebliche Menge an Softskills. Das dürfte nur ein geringer Teil von AN mitbringen.

  5. Romuald Says:

    Das ist auf jeden Fall eine gute Alternative um aus der Arbeitslosigkeit raus zu kommen. Es ist aber wirklich nicht einfach und dieser Schritt sollte gut geplant sein.

  6. Franz Xaver Says:

    Ich finde es sogar extrem wichtig das man Menschen über die Möglichkeiten der Selbstständigkeit aufklärt. Die meisten versuchen leider immer wieder den falschen Weg. Es ist eigentlich leicht erfogreich ein Geschäft aufzubauen. Damit meine ich ohne großen finanziellen Aufwand. Jeder Mensch kann etwas und das sollte er publik machen. Es wird sooft im Internet vorgelebt. Man sucht sich eine Nische die zu einem passt und verkauft das Wissen das man auf diesem Gebiet hat. Leider gibt es für diese Art der Arbeit keine Schule. Aber wenn man einmal den Dreh heraus hat dann braucht man sich auch keine finanziellen Sorgen mehr machen.Wir leben im Informationszeitalter und man bekommt für Informationen Geld. Ganz einfach. Schaut euch nur die meisten Youtube.Videos oder Vergleichswebseiten an. Diese sind voll mit Werbung. Damit kann man wirklich Geld verdienen.Alles Gute Franz

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