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Girokonto – das altbeliebte Bankkonto

Das Girokonto gehört heute zum täglichen Leben zahlreicher Menschen wie die Zahnbürste und der morgendliche Kaffee oder Tee. Schon die ganz Kleinen bekommen so ein Konto, das sehr oft von den Großeltern angelegt wird. Das Wort „giro“ stammt hier aus dem italienischen und bedeutet „Kreislauf“. Kein Anfang und kein Ende – es läuft immer weiter fort!

Daher ist die Beliebtheit des klassischen Kontos kein Wunder. So gut wie jeder kann eines eröffnen, dabei ist es möglich, dass man ein Girokonto als Existenzgründer oder Privatperson eröffnet, – gegen Vorlage der normalerweise abgefragten persönlichen Details wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Wohnort, Telefonnummer, Beruf usw. Einzige mögliche Einschränkung: Die Schufa-Klausel bildet eine unumstößliche Grundlage des Kontos. Doch wenn hier kein Eintrag vorliegt, ist die Eröffnung eines Girokontos in Minuten erledigt.

Das Girokonto ist ein Kontokorrentkonto, das von Kreditinstituten und Postscheckämtern für seine Kunden geführt wird. Es dient zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Zahlungen werden hierbei zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos verbucht – alles geschieht also problemlos und bargeldlos. Mit dem Girokonto kann man:

  • Geld einzahlen
  • Geld abheben
  • Ãœberweisungen tätigen
  • Daueraufträge abschließen
  • Lastschriften erhalten
  • Wertpapieraufträge ausführen
  • Kontoauszüge ausdrucken
  • Online-Banking durchführen

Jederzeit kann der Kontoauszug am Kontoauszugautomaten ausgedruckt werden. Sollte einmal keine Bewegung auf diesem Konto stattfinden, wirft der Automat auch keinen Kontoauszug aus: „Keine Umsätze vorhanden“, heißt es dann. Die Gebühren wie zum Beispiel Kontoführungsgebühren und Zinsen für dieses Girokonto sind von Bank zu Kreditinstitut unterschiedlich. Die jeweils genauen Beträge sind vor Ort oder im Internet einzusehen, es finden sich inzwischen aber auch zahlreiche Finanzinstitute, die gar keine Gebühren mehr für die Führung eines Girokontos verlangen. Fast grundsätzlich werden nach jedem einzelnen Quartal Rechnungsabschlüsse erstellt, wobei der Bankkunde mit Gebühren und Sollzinsen belastet wird bzw. Habenzinsen gutgeschrieben bekommt.

Das Girokonto kann jederzeit gekündigt werden – es sei denn, es wurde etwas anderes schriftlich vereinbart. Unerlässlich ist für das Girokonto die Bankkundenkarte, mit der man am Automaten Geld abheben oder einzahlen und die Auszüge ausdrucken lassen kann. Die verschiedenen Banken haben in Bezug auf Girokonten unterschiedliche Bedingungen vorzuliegen. Hier sollte man sorgfältig prüfen, welche Bank für einen selbst die richtige ist. Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, Vergleiche anzustellen. Meint man, die richtige Bank gefunden zu haben, kann man sich immer noch vor Ort bei einem Berater nochmals ausführlich informieren.

Foto: Flickr / Kellor


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5 Kommentare to “Girokonto – das altbeliebte Bankkonto”

  1. Hans Says:

    Man sollte allerdings dazu sagen, dass es sich immer lohnt, zweigleisig zu fahren:

    Sparkonto und Girokonto! (Selbst bei den Kleinkindern, wo die Oma einzahlt)

  2. Suche Urteile Says:

    Beachten sollte man auch noch, dass es in der Regel auf dem Girokonto keinerlei Zinsen gibt.

    Das sieht auf dem Sparkonto anders auf.

  3. Anette Says:

    Beim Girokonte sollte man auf eine kostenlose Kontoführung achten

  4. Gironimo Says:

    @Hans, ja das sehe ich ganz genauso. Lieber zwei Konten als nur eines, am besten auch noch bei verschiedenen Banken. So handhabe ich das jedenfalls

  5. Anni Says:

    Auch als Existenzgrnder bekommt man das Konto kostenfrei, allerdings sind die Anbieter hier nicht gerade üppig.

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