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soziale Stromtarife

Wer Hartz-IV bezieht muss jeden Euro zweimal umdrehen bevor man ihn ausgibt. Die Inflationsrate steigt jährlich um ca. 3 Prozent und die Höhe des Regelsatzes wird gerade einmal um 1,1 Prozent angehoben. Da hat man natürlich immer weniger in der Geldbörse. Also versucht man zu sparen wo es geht. Ob beim Essen oder bei der Freizeitgestaltung, doch irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Dann kann man einfach nicht noch mehr Geld einsparen. Da ist es doch eine kleine Hilfe wenn nun Stromanbieter wie z.B. Eon bedürftigen Strom- und Gaskunden anbieten. Die Strompreise werden wohl in den nächsten Jahren weiter unaufhaltsam steigen, da ist es doch ein kleiner Lichtblick wenn Stromanbieter ihren sozial schwachen Kunden etwas unter die Arme greifen. Für den Nachweis der Bedürftigkeit muss man seinem Stromanbieter, sofern er Sozialtarife anbietet, einen Nachweis von der GEZ über die Befreiung von Rundfunkgebühren vorlegen. Die Kunden von Eon erhalten darauf hin einen Nachlass von 7 Euro pro Monat auf ihre Jahresverbrauchsrechnung. Wer nicht Kunde bei Eon ist hat bisher leider Pech. Vielleicht ziehen ja demnächst andere Stromversorger nach. Bis es soweit ist, sollte man sich vielleicht mal die Tipps zum Strom sparen durchlesen, denn damit lässt sich auch der eine oder andere Euro bei der Stromrechnung sparen. Oder man wechselt einfach ganz unkompliziert mit dem kostenlosen Strompreisrechner den Stromanbieter.


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16 Kommentare to “soziale Stromtarife”

  1. CashBlog » Blog Archiv » Sozialtarife bei Strom und Gas Says:

    […] gesagt ich halte davon gar nichts! Weil es rein rechtlich gesehen eine Benachteiligung der „Besserverdiener“ ist. So […]

  2. joern Says:

    Es ist wirklich eine benachteiligung, denn was ist mit denen ,die Arbeiten gehen, aber dennoch nicht mehr in der Lohntüte haben, als ein Hartz IV Empfänger? Die kriegen weder eine Gebührenbefreiung noch sonst was. Zumal bei den meisten ja auch noch Fahrkosten für den Weg zur Arbeit anfallen etc.

  3. Herbert Says:

    Versucht EON so Neukunden zu gewinnen? Weil dann könnte ja jeder Hartz IV Empfänger den Stromanbieter einfach wechseln. Steht doch jedem frei.

  4. Corinna Says:

    Es ist immer einer im Nachteil, aber ich sehe nicht ein dass, ich Arbeite und andere in Spanien in der Sonne liegen und das noch bezahlt bekommen. Eher sollten sie danach schauen, möchte nicht wissen wieviele Gelder durch Faulheit und Gerissenheit verloren gehen. Sollen sie doch da anfangen.

  5. umformen Says:

    Ich vermute auch, dass es sich hier tatsächlich um den Versuch handelt neue Kunden zu gewinnen. Denn sozial sieht die nicht immer: wenn es z.B. ums Geld eintreiben geht, wird auchmal einer alleinerziehnden Mutter mit 3 Kindern im Winter der Strom abgestellt. Obwohl das natürlich nicht gerade die besten Kunden sein werden.
    Naja wie auch immer: Vielleicht tue ich denen auch unrecht und die haben wirklich ihre soziale Ader entdeckt. Unfair finde ich die Aktion allerdings nicht, sondern aus Sicht der Betroffenen eine gute Hilfe.

  6. Laura Says:

    Ich finds nett dass eon soeinen rabatt gibt, dennoch ists irgendwie seltsam… Und unfair finde ich das ganze auch nicht, denn es gibt wirklich genügend die keine arbeit finden können, slebst wenn sie wollen, und deshalb Hilfe benötigen…

  7. Heike Says:

    Ich stimme Laura zu. Es ist wirklich sehr spendabel von eon, solange es um die Kunden geht, die wirklich keine Arbeit finden. Mit so etwas muss man sehr vorsichtig umgehen.

  8. Tanisha Says:

    Das Grundprinzip ist sicherlich sehr löblich. Man könnte die Umsetzung noch etwas verbesser, indem man z.B. auch Schlechtverdiener, die einen entsprechenden Nachweis erbringen, auch diesen Rabatt gewährt.

  9. Olaf Says:

    Prinzipiell ist ein Rabatt sicher nicht schlecht und jeder der Strom billiger kriegt kann isch darüber freuen.
    Generell finde ich aber dass Strom ein unverzichtbares Grundprodukt ist und daher wäre ich für gestaffelte Preise.
    Die ersten paar hundert Kiliwattstunden billig – dann immer teurer. Der Gedanke sollte sein dass das was jeder wirklich notwendigst braucht billig ist und nur „luxus“ dann teuerer wird. Also so ähnlich wie ja auch Steuern berechnet werden – je mehr man verdient desto mehr.
    Leider merke ich, dass dies unseren Kapitalismusprinzip widerspricht wo ja alles immer billiger wird je mehr man kauft.
    Ob fda jemals eine wirklich brauchbare Lösung findbar ist halte ich für schwer ohne das es irgendwie in Verstaalichung übergeht.
    Denkbar wäre eine staatliche „Belohnung“ mit Rückerstattung für Wenigverbrauchen (natürlich muss das pro Person angepasst sein – eine Familie mit 3 Kindern hat einen anderen absolut notwendigen Verbrauch als eine Familie ohen Kinder).

  10. carsten Says:

    Und wie ist das bei denjenigen, die nur ergänzend Hartz IV bekommen? Die kriegen meistens nicht den Bescheid bewilligt, was die GEZ Gebühren betrifft und machen Nase. Ist schon ziemlich unfair irgendwie.

  11. Christian A Says:

    Das gibt es schon. STudenten , Arbeitnehmer mit einem geringen Einkommen bekommen das identische Angebot. DIe Firmen machen so oder so Gewinn und werden vom Staat dabai noch unterstützt!

  12. Judith Says:

    Ganz ehrlich, wäre dumm von den Firmen, wenn sie da nicht kassieren würden. Bei der hohen Anzahl von Leuten, die das in Anspruch nehmen.

  13. simon Says:

    In Berlin sagte ein Senatmitglied, man kann sich wenn es kalt wird auch eine Decke nehmen.

  14. Bernd Says:

    Ob die hohe Anzahl von Harz 4 Empfängern da nicht schon diverse Stromanbieter diese gezielt bewerben lässt? Klingt für mich eben so wie ein versuch der EON da wieder neue Kunden zu kriegen.

  15. Stephan Says:

    Ich weiß nicht, warum sich hier so viele üver die Aktion aufregen. Ist vom Grundsatzt her doch eine gute Sache. Spricht doch nix dagegen, wenn damit ein paar neue Kunden geworben werden, solange die ihrerseits auch einen vorteil davon haben.

  16. derberliner Says:

    Hi also ich habe auch bereits gewechselt.. Schon 2 mal … Das ging ganz einfach und unkompliziert. Ich hab das auf folgender Seite gemacht: http://www.stromblogger.com

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