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weniger Existenzgründungen durch Arbeitslose

Schade aber wahr. Immer weniger Arbeitslose machen sich selbständig. Die Zahl der Existenzgründungen durch Arbeitslose ist im Jahr 2007 wieder mal gesunken. Das liegt zum einem wohl an der sinkenden Förderung und zum anderen an dem verbesserten Arbeitsmarkt. Wer es trotzdem versuchen möchte sich als Arbeitsloser selbständig zu machen dem sei mein Artikel Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit empfohlen.


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22 Kommentare to “weniger Existenzgründungen durch Arbeitslose”

  1. Sunny Says:

    Schade aber wahr????
    Ich möchte nicht wissen, wieviele Arbeitslose in eine eigene Existenz gedrängt wurden (weil sonst nix mehr ging). Wenn das dann in die Hose gegangen ist, stehen diese ohne Arbeitslosenversicherung, teilweise sogar ohne Krankenversicherung dar. Ich möchte die Existenzgründung nicht pauschal verteufeln aber der Königsweg ist/war das auch nicht.

  2. Sefi Says:

    Ja es ist schon schade wenn eine Existenzgründung nur als letzter Ausweg gesehen wird. Eine Arbeitslosenversicherung hat aber ein Hartz-IV-Empfänger auch nicht wenn er z.B. einen Ein-Euro-Job annimmt. Er fällt danach sofort wieder auf Hartz IV. Da ist doch der Versuch einer selbständigen Existenz im Grunde genommen ein lobenswerter Versuch dem Teufelskreis Hartz IV zu entrinnen.

  3. natasha Says:

    Also, ich finde das ist eine Schweinerei, bei denen die von Grund aus arbeitslos sein wollen, die sollte man anders traktieren, als Menschen die wirklich in Not geraren sind und arbeitslos geworden sind, die sollte man nicht in solch eine Lage bringen.

  4. Erik Says:

    Eine Existenzgründung ist ein großer Schritt und besonders wenn man aus der Arbeitslosigkeit kommt und so gut wie kein Kaptal hat kann man sehr schnell auf die Schnauze fliegen und davon gibt es genügend Beispiel. Förderungen gut und schön aber um sich so seine Existenz zu sichern gehört eine Menge Arbeit dazu. Und besonders solche Leute suchen gezielt auch nach Jobs und ich kann mir vorstellen das einige durch das gute letzte Jahr wieder Arbeit gefunden haben.

  5. Tanken Says:

    Vieleicht sollte man die Grenze für die Einkommenssteuer ein wenig nach oben verlegen und Existenzgründer generell mehr unterstützen.

  6. godli Says:

    „Ich möchte nicht wissen, wieviele Arbeitslose in eine eigene Existenz gedrängt wurden (weil sonst nix mehr ging)“ genau so ging mir.

  7. Alex Says:

    Hallo,

    also das mit der Existenzgruendung, das ist mehr als nur der Gedanke, oh ja jetzt habe ich keine Arbeit mehr oder ich habe selbst gekündigt und mache mich mal schnell selbständig. Existenzgründung ist wie ein richtiger Job und welcher Arbeitsloser möchte anfangs bis zu 16 Stunden am Tag arbeiten, neue Kontakte knüpfen, innovative Geschäftsideen durchsetzen!? Dazu sind nur die Wenigen unter den Arbeitslosen fähig.

    Bei den Dauerarbeitslosen, so ca. ab 3 Jahre aufwärts, gibts es noch kaum einen Funken, der in richtiger Arbeit als Selbständiger ausarten könnte. Es ist alles einfacher gesagt als getan. Wenn ich persönlich arbeitlos sein würde und das 1-2 Jahre, dann würde ich sofort irgendeine neue und vll. andere Arbeit suchen. Denn in diesen arbeitlosen und erwerbslosen Jahren die ganze Disziplin aus einem Menschen raus ist.

    Wenn man als Existenzgründer was erreichen möchte, dann muss mal jeden Tag um 8 aufstehen und welcher Arbeitsloser macht das, kann mir gar nicht vorstellen. Für viele davon st es auch um 12.00 Uhr zu früh. Existenzgründung ist kein Weg aus der Dauerarbeitslosigkeit, es ist nunmal meine Meinung, denn ich auch niemanden kenne, der aus einer dauerhaften Arbeitslosigkeit ein erfolgreicher Gewerblicher geworden ist, aber ich kenne eine Menge Leute, die nach vielen Jahren ohne Arbeit, wieder richtig arbeiten und ihr Geld verdienen. Dabei spielt keine Rolle, falls diese das Berufsmiliue gewechselt haben.

    Selbständigkeit ist nur demjenigen zu empfehlen, der auch im beruflichen Leben Erfolg hatte, ansonsten gibt es kaum einen Ansatz, wobei man anfangen kann. Wie wird man arbeitslos!? Entweder man wird entlassen, wegen Stellenabbau oder anderen Gründen oder andernfalls geht man selbst, wegen der gesundheitlichen Probleme, kein Bock mehr, hab was besseres vor, brauche das ganze Geld nicht, will nur noch Chips vor der Glotze essen und die ganzen Talk-Shows gemütlich am Vormittag anschauen. Das ist doch keine Perspektive.

    Eine Existenzgründung auf die Beine stellen!? Ja warum nicht, aber nur dann, wenn man an sich glaubt, da die Hälfte der Arbeitslose das anscheinend nicht mehr tut. Weiterhin wenn man Führungsqualitäten hat, um ein Gewerbe, Kleinstgewerbe oder eben eine Gbr zu leiten, das ist viel komplizierter als den Fragebogen beim Arbeitsamt auszufüllen, aber da gehts es schon los. Als Existenzgründer muss man die Fähigkleiten, sich auf einer geschäftlichen Ebene zu behaupten, ausweiten und verbessern.

    Wenn man nur einen normalen Facharbeiter-Beruf hatte, kann allein das schon diverse Probleme bereiten. Es sind soviele Kleinigkeiten, die einen davon abbringen, Existenzgründer zu werden. Den Arbeitslosen geht es einfach zu gut. Ich zum Beispiel habe schon 10 Jahre lang, da ich noch etwas jünger bin, jeden Monat ca. 600 Euro in die Staatskasse eingezahlt, aber eines Tages hole ich mir das Geld zurück, so einfach ist das.

    Gruss Alex…

  8. Pupsi Says:

    “Ich möchte nicht wissen, wieviele Arbeitslose in eine eigene Existenz gedrängt wurden”…

    Inwiefern die meisten nun wirklich gedrängt wurden kann man wohl nicht so leicht sagen.

    Die Kehrseite der Medaille ist doch wohl eher die Verlockung, eigener Chef zu sein, obwohl es meist eine große Mehrarbeit und Allgemeinbelastung bedeutet.
    Mal ganz davon abgesehen welche Risiken dahinter stecken.

    Spontan klappt sowas eigentlich nie, da braucht es schon ein top Konzept ;(
    Internette Grüße
    Pupsi

  9. Poker Says:

    Prinzipiell würde ich am besten halten, wenn die Gründungspläne der Arbeitslosen von einem kompetenten Amt überprüft werden. Dieses sollte unterstützend wirken und erfolglose „Zwangs-Existenzgründungen“ minimieren. Wenn man manchmal sieht wer, was gründet, da kann man die Inolvenz bereits bei der Gründung schon vorhersagen…

  10. Alex (Arbeitslos) Says:

    Man wechselt doch quasi eh nur von einer Angst in die nächste. So eine Selbstständigkeit birgt doch fast nur Risiken und viel verdienen tut man da am Anfang auch nicht.
    Dafür kann man dann mehr zahlen. Krankenversicherung etc. Und Rente bekommt man auch keine mehr 😛
    Tolle Aussichten sind das nicht für Arbeitslose…

  11. ils Says:

    Es geht ja auch nicht immer um die Aussichten sondern auch mal um Alternativen. Das eine Selbstständigkeit mit Risiken verbunden ist, sollte jedem klar sein. Sie birgt aber auch Chancen…

  12. Philipp Says:

    Es stimmt schon, wenn man wirklich lange aus der Arbeitswelt raus ist, fällt der Widereinstieg, egal auf welche Art und Weise, besonders schwer. Ohne intensive Schulungen etc, ist eine Selbstständigkeit in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt.

  13. Werbetechnik Portal Says:

    Ob das Scheitern so Vieler wirklich nur an mangelden Kenntnissen lag, wie gern propagiert wird, wage ich zu bezweifeln. Wer mal selber den Starrsinn manches kleinen Angestellten in irgendeiner Behörde erlewbt hat, denkt da anders. Viele dieser kleinen grauen Mäuse lassen den Frust über die Großen, die sie verodneterweise nicht beissen dürfen an den Kleinen aus!

  14. Andreas Says:

    Ist eigentlich sehr schade. Den ich denke es gibt auch viele Möglichkeiten, sich Selbstständig zu machen ohne große Investitionen tätigen bzw. tragen zu müssen.

  15. Dago Says:

    Ich denke das die Investitionen nicht das Problem sind. Ich glaube eher, das es an Perspektiven fehlt.
    Wenn ich als Ungelernter keine Arbeit finde, wie soll das denn mit der Selbstständigkeit klappen.
    Die Selbstmotivation und das Durchhalten ist eher das Problem.

  16. Olaf Says:

    Das Leben als Selbstständiger ist leider sehr schwer. Auch mit halbwegs guten Ideen ist es nicht leicht konstant ein Einkommen zu erzielen dass das Leben ermöglicht. Krankenversicherung ist meist ein Riesenposten und letztendlich kann der reale Arbeitsaufwand seeeehr hoch werden.
    Das einzige was da motivieren kann ist eben NICHT von Harz leben zu müssen und zumindeste ien Chance zu haben das Einkommen zu erhöhen.

  17. Kredit Move Says:

    Wenn man sich damals mal die Zuschüsse angesehen hat, dann wird einem schnell klar was man da bezahlen muss. Nämlich alle Versicherungen. Und dann steht man quasi mit 0 da wenn man den Zuschuss bekommt. Welcher Selbstständiger kann direkt im ersten Monat schon hohe Gewinne einfahren? Schwer.

  18. Webhosting Says:

    Kann das nicht einfach an den sinkenden Arbeitslosenzahlen liegen? In den letzten Monaten war der Druck zur Selbständigkeit nicht so hoch, da die Aussichten auf bezahlte Arbeit besser waren. Das dürfte sich mit den Auswirkungen der Finanzkrise leider bald wieder ändern.

  19. Vanessa Says:

    Egal ob aus der Arbeitslosigkeit heraus oder einfach als Ausstieg aus dem „Angestellten-Leben“, der Schritt in die Selbständigkeit muss gut durchdacht sein. Und hinzu gehört u.a. auch eine gesunde Selbsteinschätzung sowie Branchenkenntnisse.

  20. Tobias Says:

    Hallo Vanessa, das stimmt allerdings. Branchenkenntnisse sind sehr wichtig. Ohne Branchenkenntnisse kommt man einfach nicht voran. Ich kenne auch welche, die Firmen gegründet haben, aber nach paar Monaten wieder abgemeldet haben.

  21. Tini Says:

    Zu den Branchenkenntnissen gehören natürlich auch die Kontakte. Hat man direkt die richtigen Partner und Ansprechpartner, kann es wirklich in die richtige Richtung gehen. Liebe Grüße

  22. Catherine Says:

    Wie Tini schon richtig sagt, zählen die Kontakte zu Ansprechpartner mehr als je zuvor. Finde auch, dass vielen Arbeitslosen einfach die Perspektive fehlt. Vielen wären froh, überhaupt irgendeinen Job zu bekommen, anstatt sich gleich selbstständig zu machen. Bei zahlreichen anderen scheint Hopfen und Malz verloren, so traurig das auch ist 🙁

    Liebe Grüße Catherine

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