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Kinder leiden unter Hartz IV

Viele junge Menschen wollen Heute keine Eltern mehr werden. Unsere Gesellschaft vergreist. Das ist alles bekannt. Was wird dagegen getan?
Nicht viel. Deutschland ist ein Kinderfeindliches Land. So wie der ein bekannter Deutsch-Österreicher aus alten Tagen viele Soldaten brauchte, so braucht man heute viel billige Arbeitskräfte. Das scheint das Ziel der heutigen Gesellschaft zu sein. Es sollen keine klugen, mündigen Bürger entstehen, sondern nur verdummtes Fernsehvolk. Dem entsprechend werden Kinder vom Staat erzogen. Oder besser, sich selbst, das heißt den gesteuerten, geistlosen Massenmedien überlassen.
Kinder von Hartz IVlern sind besonders betroffen. Die Eltern haben einfach kein Geld um die Kinder entsprechen zu fördern. Deshalb fordern immer mehr Menschen aus unser Gesellschaft, das sich das ändern muß.
– Der Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) fordert die Berliner Bezirke auf, Kinder aus Hartz-IV-Haushalt mehr zu unterstützen. Dazu soll ein Schulfond eingerichtet werden.
– Der SPD-Spitzenkandidat Michael Naumann in Hamburg hat die Abschaffung des Büchergeldes an Schulen verlangt. Er sagte : «Die derzeitige Praxis errichtet soziale Barrieren und führt in einer der reichsten Städte Europas zu unwürdigen Szenen in den Schulen.»
– Der Kinderschutzbund fordert höhere Hartz-IV-Regelsätze für Kinder
– Die Caritas fordert höhere Hartz-IV-Sätze zur Bekämpfung Kinderarmut
und und und …..
Soviele aus der Mitte der Gesellschaft fordern diese Dinge, weil sie vor Ort sind. Sie sehen die Probleme. Aber hört jemand auf sie?
Frau Merkel mit ihrem Anhang nicht !!


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10 Kommentare to “Kinder leiden unter Hartz IV”

  1. Jan Stoll Says:

    Es wird Zeit das sich etwas ändert, aber die Hoffnung werden viele schon aufgegeben haben. Wenn man einmal in Hartz IV rutscht ist es schwer, wieder da raus zu kommen, zumal das Geld in den meisten Fällen wirklich mehr als knapp bemessen ist.
    Es müsste soviel passieren, aber ich denke darauf können wir ewig warten. Jeder ist sich selbst der nächste und diejenigen, die ihre „Schäfchen im Trockenen“ haben, müssen sich doch nicht wirklich um das kümmern, was mit dem Rest geschieht, oder?

  2. Frank Says:

    Wenn es ums Geld geht sind Hartz IV Kinder mit Sicherheit benachteiligt, erhöhen wir die Sätze dafür, kann es aber auch passieren das viele nur Kinder machen um abzukassieren vom Staat, was auch so schon der in vielen Fällen der Fall ist. Ich denke es würde schon viel helfen, wenn Kindergärten, Schulen, Jugendclubs und weitere „Angebote“ unseren Kindern mehr und kostenlos zur Verfügung stehen würden. Aber ist einer der arbeiten geht, wirklich besser dran? Wenn ich da so einige Firmen sehe und kenne, da steht die Firma über der Familie, „Du hast zu arbeiten und dich nicht um deine Familie zu kümmern“! Manch einer geht richtig hart schuften und am Ende bleibt nicht viel mehr übrig als Hartz IV, und auch dies „Gruppe“ wird immer größer. Manchmal könnte man denken, entweder Hartz IV und Du hast Zeit für deine Kinder aber kein Geld oder Arbeit und Geld aber keine Zeit für den Nachwuchs. Ich denke es muß allgemein umgedacht werden!

  3. Markus Says:

    Ich denke bei dieser Frage muss man immer sehr stark abwägen. Eine Tendezn in eine Richtung kann manchmal sehr fatal sein und die andere Seite sehr heftig benachteiligen.
    Vielleicht wäre es aber wirklich gut, sich mehr um die Kinder zu kümmern, indem man, wie Frank richtig sagte, bessere Angebote für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stellt.

  4. Ivonne vom Jobforum Says:

    Nicht nur Eltern die vom Amt leben haben es schwer. Auch Berufstätige. Da werden Förderungen, die von der Schule durchgeführt werden könnten, einfach von heute auf morgen gestrichen. Nun stehen wir da. Wie sieht der weitere Bildungsweg für meinen kleinen nun aus????????? Fragen über fragen und doch haben wir im Moment keine Lösung. Vieles sollte sich ändern. Gerade die Schulausbildung ist doch der Grundstein für das weitere Leben.

  5. Nick Sadetzky Says:

    Ich finde es in manchen Fällen vollkommen in Ordnung das der Satz so niedrig ist. Nämlcih bei den Menschen die nicht arbeiten wollen und sich auf Staatskosten ein schönes Leben machen. Die die aber arbeiten wollen und kaum Chancen haben leben nun wirklich teilweise nichtmal am Existenzminimum.

  6. Lina Says:

    Nick. Du hast doch garkeine Ahnung, was bei manchen Leuten so abgeht. Klar sind da immer ein paar Schamrotzer dabei. Aber auch genug, die durch das soziale Netz fallen.

  7. Thomas Says:

    Es gibt sicherlich einige Leute die sich ein schönes Leben machen aber auch viele die leider richtig leiden. Die wollen arbeiten aber finden keine Arbeit und leben am Existenzminimum…

  8. Stephan Says:

    Ich muß da Nick ein wenig Recht geben.
    Ich kenn viele Menschen die Harz4 beziehen und deren Kinder leiden wegen dehlender Kohle. Gleichzeitig sieht mann ide Eltern jeden Tag besoffen. Oder Zigaretten kaufen weil sie vor lauter Langeweile Kettenraucher geworden sind.
    Da frag ich mich immer, das ja wohl Geld genug da sein muß. Nur kommt es halt nicht bei den Kindern an.

    Es gibt auch welche die in Finanzieller Not geraten sind, keine Frage. Aber die meisten wollen mit dem Geld des Staates ihren Lebensstandart halten, und das klappt eben nicht. Dazu ist das Geld auch nicht da.

    Stephan

  9. Blythe Schwerd Says:

    Sehr netter Blog 🙂 ich kann einiges davon für mich mitnehmen. Mach weiter so!

  10. Stefanie Haar Says:

    Das Leben mit Hartz IV und einer Familie ist wirklich schwer. Gerade wenn man unverschuldet in Hartz IV gerutscht ist – aufgrund von Krankheit – ist es für die gesamte Familie äusserst schwierig. Wenn der Mann bspw. keine Versicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung) oder ähnliches hatte ist es schwer. Sicherlich gibt es Schmarotzer – aber die sind oftmals nur in der Minderheit.

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