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Ein-Euro-Strassenreinigung ungesetzlich !

Lustig, lustig. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Hartz-IV-Empfänger werden so gern für jede Art niederer Arbeit genommen. Die fürstlich Belohnung von 1 Euro pro Stunden ist ein Traum für jeden.In diesem Blog haben wir schon oft über diesen Schwachsinn von 1 Eurojobs geschrieben.
Das haben nun auch einige Verantwortliche im Märkischen Land begriffen. Lange hat es gedauert.
In der Stadt Brandenburg haben seit Anfang 2005 etwa 500 Arbeitslose den 1 Euro Job als Reinigungskräfte der städtischen Beschäftigungsgesellschaft „Bas“ erlitten.
Damit ist jetzt Schluss. Die Prüfer der Bundesagentur für Arbeit haben diese Art der Ein-Euro-Jobs beanstandet. Klar, ist ja auch eindeutig die Vernichtung von regulären Arbeitsplätzen. Oder wurde dort sonst nie die Straße gefegt?
Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) mußte auf Drängen der Revisoren das Projekt stoppen. Die CDUler reden immer vom fördern des Mittelstandes usw., vernichten aber mit ihrer Politik Arbeitsplätze. Und halten noch nicht einmal ihre selbst beschlossenen Gesetze ein!
Der Bürger sagt, was geht es mich an. Sollen doch diese faulen Hartz-IV-Empfänger ruhig arbeiten. Das wird immer durch die Medien/Politiker suggeriert. Die Wahrheit ist, das der Bürger jetzt gleich zweimal zur Kasse gebeten wird. Die Stadtreinigung muß er wie immer bezahlen und nun noch die zusätzlichen Kosten für die 1 Euro Jobber tragen.
Ja liebe Leser. Der Anschiss lauert überall. Hartz-IV ist ein voller Fehlschlag. 1 Euro Jobs sind ökonomischer Unsinn und Arbeitsplatzvernichter.


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5 Kommentare to “Ein-Euro-Strassenreinigung ungesetzlich !”

  1. Igor Says:

    ich kenne einige HartzIV-ler die mit dieser Situation einverstanden sind.
    Miete + Strom + 347 Euro + 1-Euro-Job
    manche haben dadurch knapp 1.000 Euro netto, was man als „normaler Arbeiter“ erstmal verdienen muss.
    Und… manche 1-Euro-Jobber bokommen 1,50 Euro bzw. 2,00 Euro.

    Igor

  2. Existenzgründer Says:

    Da kommt schon was zusammen. Und wer als Arbeitsloser 1000 Euro verdient sollte eigentlich zufrieden sein. Aber es werden durch die Ein-Euro-Jobs offensichtlich reguläre Arbeitsplätze vernichtet und das kann auch nicht im Interesse des Arbeitslosen sein. Der würde sich noch viel mehr freuen wenn er seine 1000 Euro durch einen regulären Job verdient.

  3. Blindzeitung Says:

    ein Arbeitloser der 1000 Euro verdient ist kein Arbeitsloser sondern jemand der dazu versklavt wurde für 1000 Euro im Monat im Dreck zu wühlen. Stadtreinigung war mal ein sehr gut bezahler Job.

  4. Teneriffa Says:

    Richtig, ich sehe es genauso, daß Ein-Euro-Jobs Arbeitsplatzvernichter sind. Gerade in der heutigen Zeit, in dem sich ein Unternehmen nach dem anderen seiner sozialen Verantwortung entzieht, darf dies nicht sein. Die Folge ist sonst eine Verarmung in Deutschland, während Länder wie Rumänien dann Vollbeschäftigung haben. (Ist nur ein Beispiel – nichts gegen Rumänien)

  5. Tenerife Says:

    Meine Meinung. Das ist echt heftig. Mir tun die Leute ja schon echt leid die diese harte Arbeit für „1 Euro“ machen müssen.

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