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Hartz-IV-Empfänger sollen verstärkt als Erntehelfer eingesetzt werden

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Gangart gegenüber Hartz-IV-Empfängern und Arbeitslosen gegenüber erneut verschärft. Aufgrund des Arbeitskräftemangels bei Erntehelfern, denn ausländische Arbeitskräfte bleiben zunehmend aus, aufgrund der besseren Situation in anderen EU-Ländern, sollen nun die Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger verstärkt als Erntehelfer eingesetzt werden.

Und damit das auch durchsetzbar ist darf die Drohung, dass bei Verweigerung das ALG 2 um bis zu 30 Prozent gekürzt wird nicht ausbleiben. Doch es bleibt abzuwarten ob dies funktioniert. Denn unmotivierte Arbeitskräfte sind für Landwirte auch keine Hilfe.

Wer solch einen Ernteeinsatz gänzlich ablehnt muss mit einer Trainigsmaßnahme oder einem Ein-Euro-Job rechnen. Viele würden sich freuen mal eine Trainingsmaßnahme zu erhalten. Also weigern und dann fördern lassen sollte hier die Devise sein. Außerdem heißt es in einer Weisung der Zentrale an die Arbeitsagenturen laut Welt:

Bei den Bewerbern, bei denen es auf Grund fehlender Motivation zu keinem Arbeitsangebot kommen kann, sind leistungsrechtliche Konsequenzen anderweitig zu prüfen


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2 Kommentare to “Hartz-IV-Empfänger sollen verstärkt als Erntehelfer eingesetzt werden”

  1. Nils Says:

    Warum nicht –> können doch was tun für 345€ Regelleistung !

  2. Andreas Says:

    Können doch was tun! Genau. Sagen die Erben von Magda Göbbels auch – vgl. http://37sechsblog.de/?p=1693

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