Hartz IV » Arbeitsmarktpolitik » Ostländer lehnen Mindestlohn ab

Ostländer lehnen Mindestlohn ab

Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt lehnen die Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen ab. Die Ministerpräsidenten dieser Länder sprachen sich bei einem Treffen bei dem auch der stellvertretende Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns Jürgen Seidel teilnahm, gegen die Einführung von Mindestlöhnen aus. Was soll man dazu noch sagen. Mir fällt dabei nur auf das die Herren alle von der CDU sind.

Arnold Vatz, der Unions-Fraktionsvize sagte:

„Mindestlöhne in jeder Form vernichten die wenigen arbeitsmarktpolitischen Vorteile, die wir in Ostdeutschland noch haben“

Ok, für den Preis von arbeitsmarktpolitischen Vorteilen gehen wir dann lieber für 3 Euro die Stunde arbeiten. Für mich geht diese Politik klar an den Menschen vorbei.


letzte Artikel


2 Kommentare to “Ostländer lehnen Mindestlohn ab”

  1. Jan Says:

    Aber Recht haben sie trotzdem. Produkte, die ihr Geld nicht wert sind werden zu Ladenhütern. Arbeiten, die zu teuer sind werden entsprechend auch nicht nachgefragt.

    Natürlich kann man vorher nur mutmaßen – aber ich bin überzeugt davon, dass gesetzliche geregelte Löhne (Tarifautonomie wird damit wohl einfach mal abgeschafft?) allenfalls zu mehr Schwarzarbeit führt.

  2. Angebote Jobs Says:

    Das Problem des Mindestlohnes ist es, dass die Arbeitgeber draufzahlen müssen und am ende wandern diese dann aus, ähnlich wie jetzt bei Nokia. Daher gebe ich hier auch Recht, dass durch wachsende Lohnkosten die Schwarzarbeit angeregt wird.

schreib ein Kommentar