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Berliner JobCentern droht der Kollaps

Weil in den Berliner JobCentern viele Angestellte nur ein befristetes Arbeitsverhältnis haben droht den Berliner JobCentern jetzt der Personalkollaps. Denn viele der befristeten Arbeitsverträge laufen Ende 2007 aus. Burgunde Grosse die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Berliner SPD drückte es so aus:

Wenn die befristet Angestellten gehen, steht uns eine Katastrophe bevor

Nach zwei Jahren können befristete Arbeitsverhältnisse in der Regel nicht verlängert werden. Von daher droht vielen Mitarbeitern die Arbeitslosigkeit. Von daher ist die Stimmung bei den Mitarbeitern mehr als schlecht. Diese miserable Beschäftigungspolitik schafft nicht nur bei den Angstellten Frust, nein auch bei den Arbeitslosen. In Berliner JobCentern sind manchmal bis zu 80 Prozent der Mitarbeiter im Eingangsbereich befristete Arbeitskräfte. Ein Mitarbeiter drückt es so aus:

Schon wegen ausstehender Urlaubsansprüche ist ab spätestens Dezember keiner mehr da,

Na toll, mal sehen wie es weiter geht…

via: berliner zeitung


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Ein Kommentar to “Berliner JobCentern droht der Kollaps”

  1. Jan Says:

    > Nach zwei Jahren können befristete Arbeitsverhältnisse in der Regel nicht verlängert werden.

    Genau. Und wenn ich das noch richtig weiß, dann hat sich das damals die Schröder-SPD ausgedacht. Das Gesetz sollte, natürlich, mal wieder irgendwie dem Schutz der Arbeitnehmer dienen.

    Ein schönes Beispiel für die Sinnlosigkeit von staatlichen Eingriffen in die Vertragsfreiheit und den Arbeitsmarkt.

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