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Hartz-IV-Empfänger müssen auf Wohnraum verzichten

Hartz-IV-Empfänger haben es nicht leicht. Und schon hat man sich eine neue Schweinerei ausgedacht. Der Wohnraum der einem Hartz-IV-Empfänger zusteht ist genau geregelt. Und wenn der Hartz-IV-Empfänger zu viel Wohnraum hat ist er eigentlich gezwungen umzuziehen oder den Restbetrag für die Miete sich anderweitig zu besorgen. Nun wohnen viele Hartz-IV-Empfänger in Wohngebieten, z.B. die großen Plattensiedlungen im Osten, wo kein Mangel an Wohnraum besteht. Durch die Um- oder Auszüge der Hartz-IV-Empfänger steht zwangsläufig immer mehr Wohnraum leer.

Da ja immer nach Kosteneinsparungen gesucht wird sind einige Kommunen auf die Idee gekommen den Hartz-IV-Empfängern nicht den Zwangsumzug zu verordnen, sondern stattdessen Ihnen einfach die Wohnung zu verkleinern. Dies geschiet indem einfach Räume der Wohnung gesperrt werden oder die Heizung in einigen Räumen abgeschaltet wird. Dadurch können die Hartz-IV-Empfänger in der Wohnung bleiben und der Vermieter bekommt zumindestens noch einen Teil der Miete und spart Heizkosten. Und wer hat noch etwas davon? Natürlich die Arbeitsagentur. Denn sie spart an den sonst fälligen Umzugskosten.

Jetzt wird versucht dieser Situation auch für Hartz-IV-Empfänger positiv darzustellen. Nur kann ich mich nicht des Eindrucks erweren das es sich und so sieht es auch der Deutsche Gewerkschaftsbund um eine demütigende und würdelose Vorgehensweise gegen Hartz-IV-Empfänger handelt. Und auch die Linkspartei hält diese neue Vorgehensweise und vor allem der Umstand, dass dies auch noch positiv für die Hartz-IV-Empfänger sein soll für zynisch.

Ich denke die Sozialgerichte Deutschlands können sich auf eine noch größere Flut von Klagen einrichten. Und wie groß ist dann der Skandal wenn die Hartz-IV Klagen noch länger bearbeitet werden?


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5 Kommentare to “Hartz-IV-Empfänger müssen auf Wohnraum verzichten”

  1. Malte Landwehr Says:

    Ist doch gut, wenn man nur ein Zimmer sperrt statt sie zum Umzug zu zwingen. Wäre ja noch schöner wenn die alle ne große Bude auf Staatskosten (also auf Kosten der Steuerzahler) bewohnen und beheizen dürften.

    > Und wer hat noch etwas davon? Natürlich die Arbeitsagentur
    Wir alle haben etwas davon wenn die Staatskassen entlastet werden.

  2. Jan Says:

    Soweit ich gehört habe, erhält der Vermieter dadurch weniger Miete (logisch) und ich hab das so verstanden, dass diese Wohnraumverkleinerung eben durch den Vermieter geschieht, zumindest aber von ihm gebilligt werden muss. Das wäre dann eigentlich ein Zugeständnis an den Mieter, damit er nicht ausziehen muss.

  3. Nils Says:

    Also ich finde es auch ganz shön Krass wie sich hier alle aufregen!! Man ne 3Man-Familie mit 1200€ Hartz 4 –> noch nebenbei irgendwo für paar Euro Schwarzarbeiten und schon haben die mehr Kohle in der Tasche als einer der schön immer 40Stunden in der Woche arbeiten geht. Und ich muss echt sagen viele Hartz 4 Empfänger sind echt gut gekleidet, werden von der GEZ auf Antrag befreit und der der arbeiten geht bettelt um jeden Cent! Na ja und ich zahl meine Wohnung selber, schwebe nicht im Luxus, aber bezahle nebenbei noch die Nike Schuhe für 150,00€ von einem Hartz 4 Empfänger die ich mir selber gar nicht leisten kann!!! Also BITTE so schlecht geht es den MEISTEN nicht. Es gibt Ausnahmen keine Frage und die möchte ich hier auf gar keinen Fall ansprechen!!

  4. Asmodis Says:

    Solch ein Schwachsinn! Wer sagt denn dass alle HarftzIV-Opfer auf Nike-Schuhe stehen?

  5. Willi Says:

    Also – ich finde es ziemlich flachsinnig, einem „Hartzer“ etwas zu missgönnen. Des Ãœbels Wurzel ist doch wohl eher die Differenz zu Löhnen innerhalb prekärer Arbeitsverhältnisse. Hier gilt es, den Hebel anzusetzen. Jedoch nicht im Sinne der Hartz 4 – Neider, sondern im Sinne einer Vollzeitbezahlung, die erst gar nicht zur Hatz auf Hartz4-ler führt und auf diese Weise auch Anreize schafft. Also, erst Hirn einschalten und dann erst Kommentare schreiben!!!

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