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Henrico Frank hat einen Job !

Inzwischen kennt wohl jeder den Henrico. Im national höchst beachteten Gespräch zwischen diesen jungen Mann und den Herrn Beck, seinerseits der Ober-Indianer der SPD. Der kluge Rat vom Alt-Sozi: „Wenn Sie sich waschen und rasieren, finden Sie auch einen Job“ hat nicht so richtig funktioniert. Zwar hat Henrico Frank jetzt einen Job, aber unrasiert. Welch eine Ironie.

Wie hier im Blog schon zu lesen war, sollte dem Herrn das ALG II gekürzt werden. Jetzt hat der Glückspilz auch noch ein Traumjob bekommen. Der Satelliten-Fernsehsender iMusic TVhat ihn unter Vertrag genommen. Aber nicht als Putze oder Kaffeekocher, nein , als so eine Art Band Scout. Er soll in Konzerte und Clubs gehen und sich über die Punkrock-Szene informieren. Da scheint er sich auch aus zu kennen.

Geil. In Konzerte gehen, Bier saufen und auch noch Geld dafür bekommen. Solch eine Art von Job suche ich auch noch. Durch diese Tätigkeit als Hilfsredakteur verdient er eine vierstellige Summe. Wenn er seine Probezeit übersteht, hat er einen festen Vertrag.

Unglaublich. Nun braucht er nicht mehr den ganzen Tag vor der Glotze hängen, sondern macht jetzt selbst Fernsehen.

Ich wünsche Ihm alles Gute.


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4 Kommentare to “Henrico Frank hat einen Job !”

  1. Jan Says:

    Tja, eins muss man ihm aber lassen: Er hat auf eine spezielle Art und Weise durchaus sowas wie Eigeninitiative gezeigt.

  2. Manne Says:

    Naja, er hat aber auch viel Glück gehabt. Vielleicht sollte man öffentliche Veranstaltungen mit Hartz IVlern organisieren. 1 Millionen Menschen ohne Arbeit vor dem Bundestag. Das wär doch mal was.

    Manne

  3. Jan Says:

    Was war denn daran Glück? Er hat es fertig gebracht auf sich aufmerksam zu machen und der Grund dafür war eben seine Pöbelaktion. So wie ich das verstanden habe, war es auch genau so gedacht und geplant und insofern hat es doch funktioniert. Der Job scheint mir jedenfalls nach seinem Geschmack zu sein.

    Eine Million Pöbler würden natürlich nichts bringen, jedenfalls keine Jobs. Mal abgesehen davon, dass sich Hartz-4-Empfänger wohl kaum die Reise nach Berlin leisten könnten, wäre das eine völlig andere Aktion als die von Herrn Frank.

    Der hat nämlich gewissermaßen seinen „Marktwert“ durch seine Medienpräsenz schlagartig erhöhen können.

  4. Kleintraktoren Says:

    Wahnsinn die Geschichte, hatte ich gar nicht mehr verfolgt, aber freut mich, dass er es doch noch zu was gebracht hat.

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