Freischaffender Künstler gegen Hartz IV
Viele mögen es denken, aber auch Künstler nagen zu weilen am Hungertuch. Diese Berufsgruppe hat trotz Massenschwachsinn im Fernsehen oft auch kein Job. Da ist es nur natürlich das sie auch Arbeitslosengeld I bekommen. Sie zahlen schließlich auch in die Kasse ein. Praktisch ist das nun aber Unmöglich geworden. Da Künstler eher selten Festangestellte sind und daher immer auch Zeiten von mehr oder weniger langer Arbeitslosigkeit haben, besteht nach der neuen gesetzlichen Lage, keine Chance auf Arbeitslosengeld I. Die neuen Voraussetzungen (12 Monate feste Verträge innerhalb von zwei Jahren) sind für die meisten Künstler und andere freischaffende Menschen unmöglich einzuhalten. Aber wozu zahlt man dann in die Arbeitslosenversicherung ein?
Viele Verbände und Vertreter freischaffender Künstler haben gegen diese neue Reglung schon protestiert. Der Schauspieler Uwe Michael Wiebking aus Hamburg hat den Petitionsausschuss des Bundestages angeschrieben:
“Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Auswirkungen der Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende auf Künstler (Schauspieler, Sänger, Tänzer etc.) überprüft werden. Ferner sollen die verschärften Anspruchsvoraussetzungen für das Arbeitslosengeld I seit dem 01.01.2005 aufgehoben und die alte Rechtslage wieder in Kraft
gesetzt werden.”
Ich möchte einmal erleben das Hartz IV Gesetze mal etwas positives Erwirken. Es ist ein Jammer.
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September 8th, 2007 at 16:21
Sehr geehrte Damen und Herren,
nun haben wir Anne Radstaak,MonaSchwenker,Bettina Gladisch und ich das
Projekt
www.kunststimmen-gegen-armut.de
ins Leben gerufen.
Bei diesem Projekt geht es um den Themenkreis “Arbeitslosigkeit, Hartz IV,
neue Armut, daraus resultierende Emotionen und um die Frage “Sind wir
Deutschland”? Ein M i t m a c h p r o j e k t für alle Schichten in der
Bevölkerung mit dem Ziel, den Politikern in Berlin zu einem definierten
Zeitpunkt in einer geballten Aktion ein “Riesengeschenk” zu machen.
Reinschauen..durchlesen…mitmachen!
Mit freundlichen Grüßen Thomas Baier