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Zoff im Arbeitsamt

Heute um 11:15 Uhr im RBB läuft die Reportage Zoff im Arbeitsamt. Wer es noch nicht gesehen hat, sollte es sich vielleicht anschauen.

„Zoff im Arbeitsamt“ ist eine zweiteilige Reportagereihe, in der es um den Alltag in ostdeutschen Arbeitsagenturen und Arges geht. Wie hat sich die Reform in den letzten Monaten konkret ausgewirkt? Im Mittelpunkt stehen Arbeitsvermittler, Fallmanager, persönliche Ansprechpartner (kurz PAP genannt), Teamleiter, Beauftragte für das Kundenreaktionsmanagement, Mitarbeiter in den Widerspruchsstellen einerseits und andererseits die Kunden, die Arbeitslosen. Der erste Teil „Zwischen Anspruch und Widerspruch“ geht der Frage nach, wer vom Arbeitsamt welche Leistung erhält und warum. Wem werden welche Leistungen verwehrt oder gekürzt? Warum geschieht das? Fordern und fördern, die so oft im Zusammenhang mit der Reform gebrauchten Worte, wie geschieht das jeden Tag? Die 34-jährige Andrea Illig ist eine von über 41-tausend offiziell registrierten Arbeitslosen im sächsischen Chemnitz. Mit Wut im Bauch läuft sie durch die Flure der ARGE. 50 Euro wurden ihr vom monatlichen Hartz-IV-Geld abgezogen. Weil sie sich als Taxi-Fahrerin für zwei Euro in der Stunde etwas dazu verdient. Das versteht sie nicht. „Ich lass‘ mir hier nichts gefallen!“ Ihre PAP, Daniela Mocke, bekommt den ganzen Frust der Langzeitarbeitslosen zu spüren. Obwohl Mocke nicht direkt mit der Leistungskürzung zu tun hat, muss sie als Blitzableiterin herhalten. „Da kannst Du nur ruhig bleiben.“


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