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heute Hartz IV – morgen Millionär?

Vier selbständige Unternehmer und alle waren sie vor Ihrer Selbständigkeit arbeitslos. Doch sie wagten den Sprung ins kalte Wasser.

„Hartz IV war für mich unvorstellbar“, sagt Arnulf Zieschank. Mit 55 Jahren verlor der Schwabe plötzlich seinen Job als Koch und stand vor dem existenziellen Aus. Doch dann kratzte er sein letztes Geld zusammen und machte sich selbständig. Heute schuften er und seine Familie von morgens um fünf Uhr bis spät in die Nacht als Franchise-Unternehmer einer Bäckerei-Kette. Um den Kredit bei den Banken musste er zäh ringen. „Da bekam ich Hornhaut an den Knien vom Betteln.“ Doch bislang hat er den Sprung ins kalte Wasser vom Arbeitslosen zum Unternehmer nicht bereut.

Aussichtslos erscheint zunächst die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die 47jährige Petra Weißbach, leitende Angestellte eines großen Reiseunternehmens, stand nach ihrer Kündigung plötzlich auf der Straße. Doch dann eröffnete sie ein Tanzcafé und erfüllte sich einen Traum. Auch Adriane Böhm fand keinen Job als Angestellte. „Zu alt, zu viele Kinder“, lautete die kaltschnäuzige Absage vieler Personalchefs. Jetzt ist sie ihr eigener Chef als selbstständige Image- und Stilberaterin. Werner Rüdel aus Eggenfelden musste nach vier Bandscheibenvorfällen als Schreiner aufgeben. Doch nun macht er als Erfinder Karriere und möglicherweise Millionen. Im Januar geht er mit seinen Drehfix-Dübeln in Produktion und will den Markt neu aufmischen.

In der Reportage von Tom Fleckenstein werden diese vier Unternehmer beim Versuch durchzustarten begleitet.

Fernsehtip:

Wo? – Bayerisches Fernsehen
Wann? – Sonntag, 7. Januar 2007, 22.15 Uhr
Was? – Reportage am Sonntag ; Gestern Hartz IV – morgen Millionär? – Der steinige Weg vom Arbeitslosen zum Unternehmer


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