Hartz IV » Hartz IV Blog » Hartz IV Empfänger werden Servicekräfte

Hartz IV Empfänger werden Servicekräfte

In Leipzig ist es ab morgen soweit, dann werden Hartz IV Empfänger von der LVB im „Aktive Office“ eingesetzt. Im Klartext heißt dies sie werden Fahrgastbegleiter. 300 Langzeitarbeitslose werden ab morgen den Fahrgäste in Bussen und Strassenbahnen helfen Tickets zu kaufen, den richtigen Weg zu finden und ein- oder auszusteigen.

Da kommt mir doch eine Erinnerung an den Sommer dieses Jahres. Verkehrsminister Tiefensee, ehemahls Oberbürgermeister der Stadt Leipzig schlug vor Langzeitarbeitslose in Bussen und Bahnen nach Terroristen und Bomben zu suchen. Das war kurz nach den fehlgeschlagenen Kofferbombenattentaten. Es wurde von den „Tiefensee-Cops“ gesprochen.

Nun also doch, die Hartz IV Empfänger sollen nun zwar nicht nach Bomben und Terroristen suchen aber den Fahrgästen doch ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. 600 Hartz IV Empfänger haben sich auf die 300 gesuchten Stellen beworben.

Die Hartz IV Empfänger die genommen wurden erhalten zusätzlich im Monat eine Aktivprämie von 100 bis 150 Euro. Und dazu können sie sich gleich mal laut Peter Müller-Marschhausen an das geregelte Arbeitsleben gewöhnen, so schreibt die Berliner Zeitung in Ihrer Ausgabe vom 14.November.

Da schießt mir doch gleich der Gedanke durch den Kopf: „Hängen Langzeitarbeitslose die ganze Zeit nur faul rum und sind noch nicht einmal in der Lage regelmäßige Tätigkeiten durchzuführen?“

Naja für die, die vielleicht sonst nicht rauskommen ist dies keine schlechte Sache. Ich denke ein gutes hat die Sache ja. Hartz IV Empfänger die im „Aktive Office“ können dann kostenlos mit Bus und Bahn fahren.

Gute Fahrt


letzte Artikel


7 Kommentare to “Hartz IV Empfänger werden Servicekräfte”

  1. Johannes Says:

    Goil, in der Strassenbahn von besoffenen Jugendlichen anpöppeln lassen. Oder lieber von Neo-Nazis auf die Gleise geschmissen werden. Das wollen Hartz IVler.

    Jo

  2. Ricke Says:

    1 Euro-Jobs sind ja eigentlich für gemeinnützige Sachen gedacht. Jetzt frage ich mich was an Servicekräften für ein Verkehrsunternehmen gemeinnützig ist?

    Anstatt der LVB die Hartz IVler gleich als vollwertige Arbeitskräfte anzustellen benutzt man sie so als billige Arbeitskräfte. Stattdessen will man später, so wie ich gelesen habe, 100 der 300 von Langzeitarbeitslosen besetzen Stellen auf frei werdene Stellen im Unternehmen verteilen.

    Das ist doch ein Spiel mit den Gefühlen der Langzeitarbeitslosen. Das ist das falsche Signal an Langzeitarbeitslose.

  3. lili Says:

    was nur 600 haben sich auf 300 ausgeschriebene Stellen beworben? Da hatten die Hartz IV Leute ja eine Chance von 1 zu 2 ein der begehrten Stellen zu ergattern. Ob das auch so gewesen wäre, wären die Stellen als reguläre Stellen ausgeschrieben worden bleibt zu bezweifeln.

  4. ron Says:

    das ist ja wohl auch nur ein TRpofen auf den heißen Stein…

  5. gugel Says:

    wenn die Leute ne echte Chance haben übernommen zu werden in eine feste Anstellung, dann prima!
    Das üffentliche Verkehrsnetz wird verkauft an einen internationalen fonds!
    die ein euro Sklaver werden übernommen.
    Ihr müsstv ganz woanders ansetzen….!!!!

  6. gugel Says:

    die internationalen Fondsmanager beuten regionale Volkswirtschafren aus!!!
    Schaut doch mal ins Gewerberegister der Süddeutschen Zeitung am Montag dann seht ihr die vielen Abwicklungsgesellschaften!!!
    Eine Mittelstandsfirma wird übernommen und die Sozial und Rentenpläne exekutiert!!!
    Die Betroffenen für die Arge zum Abschuss freigegeben!!!

  7. Hartz IV Blog » Blog Archive » Projekt der LVB für Hartz-IV-Empfänger wird erweitert Says:

    […] berichtet haben werden in Leipzig Hartz-IV-Empfänger von den Leipziger Verkehrsbetrieben als Servicekräfte in öffentlichen Verkehrsmitteln […]

schreib ein Kommentar