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Arbeitsdienst wie bei Adolf

Hallo Leute,

ich hab schon wieder so ein Hals. Die Braunen von der CSU, ach nein das sind die Schwarzen, haben wieder mal in Ihren Geschichtsbüchern nach geschaut. Wie hieß es im Osten immer; „Von den Freunden siegen lernen“. Naja, die Freunde, die Russen also, haben nun eher verloren. Die CSU schaut beim alten Adolf, nach dem Motto; „Mit etwas Zwang sparen lernen“.

Der CSUler Stefan Müller empfiehlt uns den „Gemeinschaftsdienst für Langzeitarbeitslose“. Kann doch gleich Arbeitsdienst sagen. Er findet das sollte bundesweit eingerichtet werden und für alle verpflichtend sein, die Arbeitslosengeld nach Hartz IV empfangen. Welch eine Freude. Bekommen wir auch Uniformen? Unser CSU Freund hat auch schon klare Vorstellungen wie das vor sich gehen soll Zitat: „Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich dann jeden Morgen bei einer Behörde zum ‚Gemeinschaftsdienst‘ melden und werden dort zu regelmäßiger, gemeinnütziger Arbeit eingeteilt – acht Stunden pro Tag, von Montag bis Freitag“, sagte Müller in der „Bild“-Zeitung. Wer sich verweigere und nicht erscheine, müsse „mit empfindlichen finanziellen Einbußen rechnen“.

Ja Wahnsinn. Wird man dann von der Bürgerwehr abgeholt (Die Kosten dann auch nichts)? Unglaublich. Und wer nicht will oder kann, dem wird noch Geld abgezogen. Aber wovon denn? Von den paar Euros die man noch Ãœbrig hat. Ich sags ja, wie beim Adolf. Das Individuum muß sich dem Staat unterordnen.

Aber unser lieber Herr Müller begründet das uns auch. Zitat:“Die Langzeitarbeitslosen haben so nicht länger das Gefühl, überflüssig zu sein, gewöhnen sich wieder an regelmäßige Arbeit.“ Ein „positiver Nebeneffekt“ sei, dass sie in dieser Zeit nicht schwarzarbeiten könnten. „Arbeit, die getan werden muss, wird dann wieder nur von Sozialversicherten erledigt. Das schafft neue Arbeitsplätze und füllt die Sozialkassen“ . Zitat Ende.

Welch eine Logik!!! Der Zwangs-Arbeitsdienst schafft Arbeitsplätze. Wahnsinn, dieser Mann muß Bundeskanzler werden. Er verschafft uns gute Gefühle, regelmäßige Arbeit, neue Arbeitsplätze und volle Sozialkassen. Warum ist das nur keinem vor Ihm eingefallen. Ach doch, das gibt es doch das überaus „Erfolgreiche“ 1Euro Job System. Das sollte auch all das tun. Meine Lieben Freunde. Erzählt Euren Kindern vom lieben Onkel Adolf. Sie müßen doch Wissen was auf Sie zukommt.

Eurer Manne


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Ein Kommentar to “Arbeitsdienst wie bei Adolf”

  1. Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger | Hartz IV Blog Says:

    […] hoch die es schon früher gab. Ich erinnere mich an den Vorschlag von Stefan Müller (CSU) Langzeitarbeitslose zum Gemeinschaftsdienst zu verpflichten. Aber auch erfolgreiche Projekte wie die Bürgerarbeit sind nichts anderes, als wie es jetzt wieder […]

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